Personenrettung mit Gefährliche Stoffe

Bei Verladearbeiten in einer Halle übersah ein Stapler -Fahrer einen Monteur, der gerade Rohre in einem Schacht installierte. Der Stapler- Fahrer bremste noch ab und kam genau auf seinem Fuß zu stehen. Durch das abrupte Bremsmanöver fiel ein Fass zu Boden und schlug leck ( ADR 3, 6.1 ) Dieses Übungsszenario galt es für die Hörschinger Einsatzmannschaft  zu bewerkstelligen .

 

Übungsverlauf :

Der schockierte Stapler- Fahrer empfing unseren Einsatzleiter vor der Halle. Er informierte uns über die Situation,
und das aus einem Fass „ a gfährlichs Zeig“  ausläuft.

Nach einer genaueren Lage -Erkundung und den parallel dazu laufenden Absperr- u. Sicherungsarbeiten (Brandschutz, Messungen) war es erforderlich den eingeklemmten Monteur unter Schutzstufe 3 aus seiner Lage zu befreien. Mit Hebekissen und Schanzwerkzeug gelang es unseren SS3* Trupp den Stapler präzise anzuheben. Anschließend wurde der Monteur sofort aus der Gefahrenzone in die bereits aufgebaute Dekontaminationsstelle getragen, bevor er dem Rettungsdienst übergeben wurde. Das beschädigte Fass wurde notdürftig abgedichtet und in eine Auffangwanne gestellt. Unsere letzte Aufgabe war es, die ausgetretene Flüssigkeit in einen geeigneten Behälter, mittels Luftmembranpumpe umzupumpen.

 *SS3 Chemikalien-Schutzanzüge zum Schutz gegen feste, flüssige, aerosolförmige und gasförmige Chemikalien

 gs nov 03 gs nov 04